PSMA-PET-CT –
Millimetergenaue Tumor- und Metas­tasensuche

Dieses Diagnoseverfahren kombiniert modernste Posi­tronen-Emissions­tomographie mit Niedrigdosis-CT – für ein exaktes Staging bei neu diag­nostiziertem oder zurück­gekehrtem Prostatakrebs.

Was ist ein PET-CT?

Positronen Emissions Tomographie einfach erklärt

Es kommt ein spezieller radio­aktiv Marker (¹⁸F/⁶⁸Ga-PSMA) zum Einsatz. Dieser dockt an prostataspezi­fisches Krebs­zellen­gewebe an. Die PET-Kamera macht dann bereits Mikrometastasen sichtbar, das CT liefert so die exakte anatomische Lage – in nur einem Untersuchungs­gang.

Das richtige Diagnoseverfahren für Prostatakrebs

Wann empfehlen wir einen PSMA-Scan für die Prostata?

Primärstaging bei Hoch-Risiko-Tumor (Gleason ≥ 8, PSA > 20 ng/ml)
Sitzen Metastasen bereits außerhalb der Prostata?

 Unsere Antwort
Vorteil gegenüber MRT / CT
Bis zu 30 % höherer Nachweis kleiner Lymphknoten- oder Knochenherde
Rezidivsuche nach OP oder Bestrahlung
PSA steigt wieder (> 0,2 ng/ml) – Lokalrezidiv oder Fernmetastase?


 Unsere Antwort
Vorteil gegenüber MRT / CT
Erkennt Rückfälle bei PSA schon < 0,5 ng/ml
Therapiekontrolle (Lutetium-177-PSMA, Chemo)
Wie gut spricht der Tumor an?



 Unsere Antwort
Vorteil gegenüber MRT / CT
Quantitative SUV-Werte zeigen Therapieerfolg frühzeitig

PSMA PET CT – Unsere Kooperationspartner

Kooperation mit führenden Zentren

Für PSMA-PET/CT-Untersuchungen arbeiten wir eng mit mehreren spezialisierten Einrichtungen zusammen:

  • Universitätsklinikum Essen – Klinik für Nuklearmedizin
  • Evidia (Standort Herne-Wanne)
  • MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner

Diese Kooperationen ermöglichen eine schnelle Terminvergabe und sichern – sofern medizinisch indiziert – die Kostenübernahme innerhalb der gesetzlichen Vorgaben.

Universitätsklinikum Essen – europäische Spitzenmedizin
Das Universitätsklinikum Essen zählt zu den führenden Zentren für Prostatakrebs-Bildgebung in Europa:

  • modernste PET-CT-Systeme (u. a. hochauflösendes Time-of-Flight-PET/CT)
  • interdisziplinäre Befundbewertung durch Nuklearmediziner, Uro-Radiologen und Urologen
  • regelmäßige gemeinsame Tumorkonferenzen mit dem PROGNOSTICUM zur Besprechung komplexer Fälle

Studienzentrums-Anbindung: geeignete Patienten können frühzeitig Zugang zu neuen Medikamenten und Therapieansätzen erhalten – noch vor regulärer Zulassung

Ihr Vorteil
Sie profitieren von:

  • universitätsmedizinischer High-End-Bildgebung
  • kurzen Wegen und schneller Terminorganisation
  • abgestimmten interdisziplinären Entscheidungen
  • und unserer persönlichen, kontinuierlichen Betreuung vor Ort

PET-CT Prostata Ablauf

Schritt für Schritt zum präzisen Staging

Aufklärung & Blutwerte

(Kreatinin, PSA) – 15 min

Tracer-Injektion

in die Armvene

Wartezeit 45 – 60 min

bis zur Anreicherung

PET-CT-Scan

etwa 20 min, Tunnel­durch­messer 70 cm, freie Sprech­verbindung

Auswertung

durch Nuklearmediziner + Uro-Radiologe

Befundbesprechung

innerhalb weniger Tage mit Ihrem Urologen oder via Video­sprechstunde

Ihre häufigsten Fragen

Sie fragen, wir antworten!

Bekomme ich viel Strahlung beim PET-CT für die Krebsdiagnose?

Die PET-Komponente ist niedrig dosiert, das CT wird im Low-Dose-Modus gefahren – Gesamt­belastung meist < 8 mSv (vergleichbar mit einer diagnostischen CT des Bauchraums).

Nur 4 h vorher nichts essen; Wasser trinken ist erlaubt.

Unmittelbar nach dem Scan – der Tracer zerfällt rasch, Sie sind nicht radioaktiv gefährlich.

Ihre Kontaktmöglichkeiten auf einen Blick